Musik für Kinder: Gemeinsam singen, tanzen und musizieren!

Kinder haben eine angeborene Liebe zur Musik und lange vor dem Spracherwerb Zugang zu dieser universellen Sprache. Dass Musik für Kinder wichtig ist, steht somit außer Frage, dient dabei allerdings nicht nur dem Wohlbefinden, sondern trägt auch zur Entwicklung bei. Bereits im Mutterleib kann das ungeborene Kind Musik wahrnehmen und davon mitunter profitieren. Spätestens wenn das Kind dann endlich da ist, singt man ihm vor, tanzt und musiziert gemeinsam.

Dadurch hat das Kind Spaß, entwickelt sich gut und baut zudem eine enge Beziehung zu seinen Eltern auf. Dass Musik zudem das Erlernen positiv beeinflussen kann, ist zudem wissenschaftlich belegt. Musik und Kinder gehören folglich zusammen, weshalb Eltern, Erzieher und andere Erwachsene hier unterstützend tätig werden sollten. Indem man den Alltag eines Kindes musikalisch gestaltet, kann man viel bewirken und auch für mehr Ausgeglichenheit sorgen.

Musik für Kinder – Kinderlieder, Bewegungsspiele und mehr

Es stellt sich immer wieder die Frage, wie Musik für Kinder gestaltet wird. Hier existiert eine große Bandbreite, die in erster Linie aus typischen Kinderliedern besteht. Zum Einschlafen oder auch in der Krabbelgruppe wird gesungen. Auch im Kindergarten sowie in der Grundschule gehört das Singen zum Alltag. Zudem lieben es Kinder ohnehin in jeder Lebenslage zu singen. Dessen muss man sich bewusst sein, um einen rundum gelungenen Alltag zu leben.

Kinder wollen dabei allerdings nicht nur zuhören, sondern auch selbst aktiv sein. So bewegen sie sich intuitiv im Takt und machen begeistert bei Bewegungsspielen mit. Außerdem singen sie gerne mit und versuchen sich auch selbst an einfachen Instrumenten. Das Xylophon, Trommeln und auch Blockflöten sind dazu besonders gut geeignet und ermöglichen ohne weitere Vorkenntnisse eine Klangerzeugung.

Musik für Kinder kann folglich zahlreiche Facetten aufweisen und wird jedem Alter gerecht. Dass die Geschmäcker unterschiedlich sind, zeigt sich zudem schon früh und ist kein Phänomen, das nur Erwachsene betrifft. Bereits Kleinkinder zeigen Vorlieben und haben schnell Lieblingslieder, die sie immer wieder hören und singen möchten. Für die Eltern kann dies zuweilen ermüdend und nervend sein, aber der Nachwuchs liebt Wiederholungen und empfindet diese vielfach als Sicherheit.

Positive Effekte von Musik auf Kinder

Dass Musik Freude bereitet, kann wohl jeder bestätigen, so dass der positive Effekt vor allem darin besteht, dass man sich entspannt und die Musik genießt. Wer dabei nicht nur zuhört, sondern auch aktiv musiziert, empfindet dies als besonders befriedigend und findet in der Musik seine Erfüllung. Kindern kann es ebenso ergehen, wobei hier noch weitere positive Effekte zu beobachten sind. Durch Musik werden akustische Reize geschaffen, die die auditive Wahrnehmung fördern.

Das Tanzen sowie Bewegungsspiele sorgen zudem dafür, dass sich die lieben Kleinen austoben und in Bewegung bleiben. Die frühkindliche Entwicklung kann somit auf verschiedenen Ebenen mithilfe von Musik gefördert werden. Später kann das Lernen musikalisch unterstützt werden. Darüber hinaus ist nicht zu verachten, dass Musik ein wunderbarer Ausgleich sein kann und der Stimmung sehr zuträglich ist.

Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern oder beispielsweise anderen Kindern singen, tanzen und musizieren, erlangen dadurch Zufriedenheit und können den Alltag ausgeglichener meistern. Dadurch können sie ihr Potenzial bestmöglich ausschöpfen.

Musik mit allen Sinnen erleben

Gesang, Tanz und Bewegungsspiele machen Musik für Kinder erst so richtig interessant und bieten ihnen die Gelegenheit, die Musik mit allen Sinnen zu erleben. Das Gehör, die eigene Stimme und auch die Motorik können gleichermaßen geschult werden, was für ein gutes Körperbewusstsein sorgt.

Erziehung und Förderung können hier Hand in Hand gehen und zugleich auf spielerische Art und Weise erfolgen. Die Kinder empfinden dies somit nicht als Zwang, sondern haben ihre helle Freude am gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren.

Die Musik fungiert hier als verbindendes Element und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Eltern-Kind-Beziehung beziehungsweise zur Entwicklung sozialer Kompetenzen. Es ist also wenig zielführend, einfach eine CD mit Kinderliedern einzulegen, um das Kind zu beruhigen. Musik ist weitaus mehr als bloßes Zuhören und sollte insbesondere von Kindern mit allen Sinnen erlebt werden.

Musik für Kinder – Musikschule und mehr

Wenn es um Musik für Kinder geht, sollte man stets darauf achten, dass alles altersgerecht abläuft. Zudem muss auf das Kind als Individuum Rücksicht genommen werden. Kleinkinder haben hier natürlich andere Ansprüche als beispielsweise Jugendliche. Letztere haben ihren eigenen Musikgeschmack und leben sich so aus, während kleinere Kinder stets die Anleitung und Förderung seitens der Eltern oder anderer Erwachsener brauchen.

Kleine Kinder geben zudem einfachen Melodien und lebenspraktischen Inhalten den Vorzug. Wenn dann auch noch einfache Bewegungen stattfinden, sind die lieben Kleinen glücklich und freuen sich immer wieder, zu singen und zu tanzen.

Wer um die Relevanz von Musik im kindlichen Alltag weiß, ist zuweilen geneigt, schon früh Kurse und/oder die Musikschule zu besuchen. Hier kann man unter fachlicher Anleitung mit dem Kind Musik erleben. Dies ist ohne Frage interessant, aber auch in Eigenregie kann man Musik leben.

Man muss kein großer Sänger sein, um gemeinsam mit dem Nachwuchs zu singen. Es kommt nicht darauf an, wie gut man ist, sondern darauf, dass man gemeinsam mit dem Kind musiziert und so mit ihm wertvolle Zeit verbringt. Singkreise und musikalische Spielgruppen können sinnvolle Ergänzungen sein.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Dass Musik für Kinder ein spannendes, vielschichtiges und auch wichtiges Thema ist, steht außer Frage.

Als Erwachsener ist man hier gewissermaßen in der Pflicht und freut sich über ein paar wertvolle Tipps. Im Folgenden gibt es daher nützliche Ratschläge aus unserer Redaktion.

Nehmen Sie Rücksicht auf die Persönlichkeit des Kindes!

Grundsätzlich tut Musik Kindern immer gut, doch die individuelle Persönlichkeit darf nicht außer Acht gelassen werden. Schüchterne Kinder haben beispielsweise wenig Spaß an einem Chor, sofern sie mitunter auch Solo-Passagen zu meistern haben.

Kinder, die einen hohen Bewegungsdrang haben, finden dahingegen Tanz und Bewegungsspiele toll. Zudem sollte man kein Kind zwingen, ein bestimmtes Instrument zu lernen, denn nur wenn einem der Klang zusagt und man die betreffende Musik liebt, kann man mit Freude musizieren.

Fördern Sie die Musik-Begeisterung Ihres Kindes!

Unabhängig von den persönlichen Wünschen und Vorlieben des Kindes ist es an den Eltern, ihm einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Es gilt, wahre Begeisterung zu entfachen, indem man gemeinsam singt und tanzt. Kinder nehmen dies gerne an und wachsen so mit einer Leidenschaft für Musik auf, die sie nicht selten ein Leben lang begleitet.
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